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Roel Brouwers (r.) und die Gladbacher Abwehr ließen Grafite diesmal wenig Raum © getty

Die "Wölfe" gewinnen in Gladbach das neunte Spiel in Folge. Zum Triumph über wehrhafte Gladbacher ist aber etwas Glück nötig.

Mönchengladbach - Dank Sascha Riether hat der VfL Wolfsburg seine beeindruckende Siegesserie fortgesetzt und die Tabellenführung erfolgreich verteidigt.

Die Mannschaft von Trainer Felix Magath gewann bei Borussia Mönchengladbach glücklich mit 2:1 und feierte damit den neunten Erfolg in Serie (DATENCENTER: Der 27. Spieltag) .

Der frühere U-21-Nationalspieler Riether - vor der Saison noch heftig von den Gladbachern umworben - sicherte mit seinem Treffer fünf Minuten vor dem Ende den VfL-Sieg.

Noch kurz zuvor war Riether bei einer noch besseren Chance an einem Reflex von Keeper Logan Bailly gescheitert 91615(DIASHOW: Die Bilder des Spieltags) .

In die Defensive gedrängt

Die erste Führung der Wolfsburger durch das 16. Saisontor von Edin Dzeko (20.) hatte die Borussia durch Winter-Neuzugang Dante noch egalisiert (79.). Durch die Niederlage bleibt Gladbach auf Relegationsplatz 16.

Magath vertraute vor 49.152 Zuschauern im Borussia-Park derselben Mannschaft, die zuletzt mit 5:1 gegen Meister Bayern München triumphiert hatte.

Die Niedersachsen sahen sich beim fünfmaligen Deutschen Meister aber zunächst heftig in die Defensive gedrängt. Torhüter Diego Benaglio verhinderte bei dicken Chancen von Alexander Baumjohann (12.) und Karim Matmour (16.) einen frühen Rückstand.

Die zweite gute Chance sitzt

Erst nach 20 Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel.

Zunächst köpfte Sascha Riether freistehend über das Gladbacher Tor, dann war der bosnische Nationalspieler Dzeko mit dem Kopf nach einer Flanke von Zvjezdan Misimovic aus kurzer Distanz zur Stelle - Gladbachs Abwehr hatte den Goalgetter sträflich allein gelassen.

Nach der Wolfsburger Führung entwickelte sich eine tempo- und abwechslungsreiche Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten.

Die beste Möglichkeit für die Borussia zum Ausgleich vor der Pause vergab Michael Bradley, der freistehend mit einem zu laschen Schuss an Benaglio scheiterte (26.).

Ungewohnte Abwehrschwäche

Nach dem Wechsel hatte die Borussia gegen die in der Abwehr - speziell über außen - ungewohnt schwachen Gäste weitere gute Möglichkeiten.

Besonders den Wirbelwind Marko Marin bekamen die Wolfsburger partout nicht in den Griff - drei von Wolfsburgs vier Gelben Karten resultierten aus Fouls an dem Flügelakteur.

Pech hatte Roberto Colautti, der erneut den verletzten Rob Friend im Sturmzentrum ersetzte, mit einem Pfostenkopfball in der 47. Minute.

Die Wolfsburger, bei denen Torjäger Grafite kaum zu sehen war, beschränkten sich in der Folge darauf, den Vorsprung zu verwalten - es gelang nicht, aber am Ende machte Riether das wett.

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