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Marko Pantelic kam 2005 von Roter Stern Belgrad nach Berlin © getty

Der Stürmer kann wieder trainieren - dank Voronins Platzverweis stehen seine Chancen gut. Bei Schalke meldet sich ein Duo zurück.

München - Marko Pantelic steht vor einem Comeback für Hertha BSC Berlin.

Nachdem der serbische Stürmer (DATENCENTER: Spielerprofil) zuletzt mit Adduktorenproblemen pausieren musste, hat er nun die ärztliche Freigabe bekommen, wieder mit seiner Mannschaft zu trainieren.

Pantelics Fitness hat für Hertha allerdings eine neue Bedeutung gewonnen, nachdem Andrej Voronin beim 0:2 in Hannover wegen einer Tätlichkeit Rot sah und mit einer längeren Sperre rechnen muss.

Die Chancen, dass Pantelic am Sonntag gegen Bremen (ab 16.30 Uhr LIVE) aufläuft, stehen damit gut.

Der 30-Jährige, dessen Verhältnis zu Hertha-Trainer Lucien Favre unterkühlt ist, saß zuletzt immer öfter auf der Bank.

Bordon und Höwedes kehren zurück

Schalke 04 kann für das Punktspiel am Freitag (20 Uhr LIVE) gegen Energie Cottbus wieder mit dem Brasilianer Marcelo Bordon und U-21-Nationalspieler Benedikt Höwedes planen.

Die Abwehrspieler stiegen nach auskurierten Verletzungen am Dienstag ins Mannschaftstraining ein und dürften gegen Cottbus wieder auflaufen.

Bordon hatte zuletzt wegen einer Knieprellung pausieren müssen, Höwedes war wegen einer Entzündung im Unterschenkel sogar zwei Partien ausgefallen.

Für Carlos Zambrano hingegen dürfte die Saison vorzeitig beendet sein.

Der peruanische Nationalspieler erlitt in der vergangenen Woche im Training bei einem Zusammenprall einen Bänderanriss und eine Kapselverletzung im Knie.

Cottbus muss zahlen

Schalkes Gegner Cottbus muss wegen wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in drei Fällen eine Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro zahlen.

Zu dieser Summe verurteilte das DFB-Sportgericht im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss die Lausitzer. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Beim Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am 31. Januar waren Feuerwerkskörper im Cottbuser Fanblock gezündet worden.

Am 7. März im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin waren in den Zuschauerbereichen beider Klubs ebenfalls Knallkörper und Rauchbomben abgebrannt und das Spiel deshalb kurzfristig unterbrochen worden.

Außerdem wurde gegen den 1. FC Köln (21. März) ein lauter Knallkörper im Kölner Fanblock gezündet.

Heidrich verwarnt

Der DFB bestätigte zudem, dass Energie-Manager Steffen Heidrich eine Abmahnung erhalten hat.

Heidrich hatte nach der 2:3-Niederlage der Cottbuser beim VfL Bochum Ende Februar öffentlich massiv Schiedsrichter-Entscheidungen kritisiert und von "Verarschung" gesprochen, nachdem der VfL einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen bekam (Cottbus wittert Verschwörung).

Ein Ermittlungsverfahren gegen den Manager war eingestellt worden.

Wolfsburgs Heimspiele bis Saisonende ausverkauft

Spitzenreiter VfL Wolfsburg wird seine ausstehenden vier Heimspiele jeweils vor ausverkauftem Haus bestreiten.

Die Partie am Samstag gegen Bayer Leverkusen sowie für die Spiele gegen 1899 Hoffenheim (2. Mai), Borussia Dortmund (12. Mai) und Werder Bremen (23. Mai) keine Karten mehr verfügbar seien.

Die heimische Arena der Wolfsburger, in der der VfL in der laufenden Spielzeit 37 von 39 möglichen Punkten einfuhr, fasst 30.000 Zuschauer.

"Es ist wirklich schön, dass wir zum Saisonendspurt alle Heimspiele vor ausverkaufter Arena bestreiten. Mannschaft und Fans sind in dieser Spielzeit weiter zu einer Einheit zusammengewachsen", sagte VfL-Trainer Felix Magath.

"Die Unterstützung der Fans ist ein wichtiger Faktor für die Leistung der Mannschaft. Die positive Stimmung hilft den Spielern enorm."

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