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Andrej Voronin schoss in 23 Saisonspielen 11 Tore für Hertha © getty

Der Verbleib des Torjägers wird immer unwahrscheinlicher: Er bestätigt, dass Liverpool schon ein neues Haus für ihn sucht.

Berlin - Top-Stürmer Andrej Voronin steht vor dem Absprung, kämpft um seinen Verbleib.

Hertha BSC Berlin kommt vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen am Sonntag (ab 16.30 Uhr LIVE) nicht zur Ruhe.

"Ja, ich packe jetzt schon meine Sachen", hat Voronin angesprochen auf Gerüchte erklärt, wonach der FC Liverpool bereits ein neues Haus für seinen "Leihstürmer" suche.

"In Berlin hat sich in Sachen Vertrag nicht viel bewegt. Wahrscheinlich will Liverpool mich zurückholen", so der 29-Jährige.

"Können keine Entscheidung treffen"

Voronin hat beim englischen Rekordmeister noch einen Vertrag bis 2011.

Hoeneß, der für einen Kauf von Voronin rund vier Millionen Euro Ablösesumme und ein Jahresgehalt in ähnlicher Höhe zahlen müsste, blieb zurückhaltend: "Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Entscheidung treffen."

Weiter gilt: Nur wenn Hertha die Champions League erreicht, kann Voronin gehalten werden.

Und genau das hat Voronin selbst durch seinen Platzverweis in Hannover nicht wahrscheinlicher gemacht (Drei Spiele Sperre für Voronin).

Hoeneß will nicht abtreten

Hoeneß muss sich nach den jüngsten Querelen um ein internes Schreiben, das am Donnerstag an die Öffentlichkeit gelangt war, auch um seine eigene Zukunft sorgen (Zoff um Hertha-Brief) .

"Dass ich zurücktrete, ist ausgeschlossen. Was ich anfange, führe ich auch zu Ende. So bin ich erzogen worden", ließ Hoeneß nun aber in der "BZ" wissen.

In dem Brief an das Präsidium hatte die Geschäftsführung kritisiert, dass Hoeneß vom Präsidium angegriffen und diffamiert worden sei.

Aufsichtsrats-Boss mahnt zur Geschlossenheit

Hintergrund war ein Zeitungsartikel vom 4. April, in dem Hoeneß nachgesagt wurde, er wolle Trainer Lucien Favre den Erfolg streitig machen. Mehrmals wurde dort ein anonymes Präsidiumsmitglied zitiert.

Hoeneß bekräftigte, dass der Brief auf keinen Fall von Seiten der Geschäftsführung an die Medien gelangt sei. "Wer den Brief an die Öffentlichkeit gebracht hat, kann nicht im Sinne des Vereins gehandelt haben", sagte der 56-Jährige.

Derweil mahnt Aufsichtsrats-Boss Bernd Schiphorst zu Geschlossenheit: "Dass jemand den Brief an die Öffentlichkeit gibt, können wir überhaupt nicht gebrauchen. Das ist ärgerlich. Ich hoffe, dass die Sache jetzt ausgestanden ist. Alle müssen die Angelegenheit zu den Akten legen", sagte Schiphorst der "Bild".

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