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Alexander Meier (l.) kam 2004 vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt © getty

Eintracht Frankfurt macht mit einem Sieg über Borussia Mönchengladbach einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Frankfurt/Main - Mit dem zweiten Heimsieg in diesem Jahr hat sich Eintracht Frankfurt endgültig aller Sorgen um den Klassenerhalt entledigt und Borussia Mönchengladbach die Hoffnung auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf genommen.

Die Borussen verharren nach der 1:4 (0:1)-Niederlage in Frankfurt und nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen auf Relegations-Platz 16.

Alexander Meier (40.), Nikos Liberopoulos (47.), Marco Russ (80.) und Michael Fink (88.) besiegelten sechs Spieltage vor Saisonende die 17. Niederlage der Gladbacher, die am kommenden Wochenende den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld empfangen.

Filip Daems (75.) konnte per Foulelfmeter für die Borussia nur zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzen.

Pröll pariert einen Elfmeter

Zuvor war Michael Bradley mit einem Foulelfmeter an Eintracht-Keeper Markus Pröll (65.) gescheitert.

Vor 51.500 Zuschauern im ausverkauften Frankfurter WM-Stadion hatten nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ohne Höhepunkte zunächst die Gäste die besseren Chancen.

Dabei bewährte sich ausgerechnet der zuletzt zum Ersatztorhüter degradierte Pröll.

Gladbach verzweifelt an Pröll

Wegen der Verletzung von Stammkeeper Oka Nikolov (Muskelfaserriss im Oberschenkel) am Freitag im Abschlusstraining hatte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel bereits zum vierten Mal in dieser Saison einen Wechsel im Tor vornehmen müssen.

Zunächt verhinderte Pröll einen Rückstand, als er aus kurzer Distanz glänzend gegen Nationalspieler Marko Marin (15.) parierte, der eine Vorarbeit von Verteidiger Dante nicht nutzte.

Nur zwei Minuten später war der Frankfurter Schlussmann gegen Gladbachs einzige Spitze Roberto Colautti auf dem Posten (17.).

Eintracht nicht zwingend

Im Anschluss bemühte sich die wenig zwingend agierende Eintracht, bei der Kapitän und Außenverteidiger Christoph Spycher nach fünfeinhalbmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte, überzeugte allerdings nicht.

Die Fans bekundeten ihren Unmut schon früh mit Pfiffen.

Bezeichnend, dass die Führung der Hessen nach einer Standardsituation fiel.

Meier mit der Führung

Im Anschluss an eine Ecke von Spezialist Markus Steinhöfer gelang Meier per Kopf sein zweites Saisontor.

Zuvor war der schlaksige Spielmacher (19.) ebenso wie Liberopoulos (22.) noch mit Schüssen gescheitert.

Der Grieche erwies sich dann gleich nach dem Wechsel als treffsicher.

Fenin legt auf

Nach starker Vorarbeit von Martin Fenin, der wegen seines Rippenbruchs mit einem Carbonbrustschutz auflief, traf Liberopoulos aus 13 Metern.

Es war der neunte Saisontreffer des Stürmers.

Danach hatten die Hausherren Glück, als Pröll einen von Chris an Marin verschuldeten Elfmeter parierte, bevor Russ für die Entscheidung sorgte.

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