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Sead Salihovic besorgte das Hoffenheimer 1:0 mit einem klasse Linksschuss © getty

Im Baden-Derby beendet der KSC zwar seine Torflaute, das Remis gegen Hoffenheim hilft im Kampf um dem Klassenerhalt aber wenig.

Karlsruhe - Der Karlsruher SC hat zwar seine Torflaute beendet, bleibt aber dennoch auf Kurs Richtung Zweiten Liga.

Im "Rückrunden-Kellerduell" gegen den tief gestürzten Hebrsmeister 1899 Hoffenheim kam der KSC am 28. Spieltag nicht über ein 2:2 (1: 1) hinaus und hat nach dem neunten Spiel in Folge ohne Sieg nur noch wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Auch für Hoffenheim ist nach der zehnten Partie in Serie ohne Sieg der Traum vom Europapokal wohl geplatzt. Sebastian Freis (33.) und Giovanni Federico (65.) retteten dem KSC zumindest einen Punkt.

Sejad Salihovic (28.) und der in die Startelf zurückgekehrte Kapitän Selim Teber (48.) hatten Hoffenheim zweimal in Führung gebracht.

Luiz Gustavo fliegt

In der 89. Minute verloren die Kraichgauer noch Luiz Gustavo, der gerade erst nach einer abgelaufenen Sperre ins Team zurückgekehrt war, durch eine Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

Den beiden erfolglosesten Teams der Rückrunde war zunächst die Nervosität anzumerken. Hoffenheim fand vor 29.054 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion aber besser ins Spiel. Zunächst scheiterte Teber an KSC-Torhüter Markus Miller (24.), ehe Salihovic mit einem Schuss aus 18 Metern Entfernung zur 1:0-Führung traf.

Auf der Gegenseite hatte Freis, der auch für das bis dahin letzte KSC-Tor beim 3:2 gegen den Hamburger SV verantwortlich war, nach dem 1:1-Ausgleich sogar die Möglichkeit zur Führung.

Freis verzieht

Doch der Angreifer, der in der kommenden Saison zum Ligakonkurrenten 1. FC Köln wechselt, schoss über das Tor (40.).

Bei den Gastgebern hatte Coach Edmund Becker seine Startelf im Vergleich zum 0:2 bei Schalke 04 auf drei Positionen verändert. Antonio da Silva fiel im offensiven Mittelfeld verletzt aus. Dafür bekam unter anderem Joshua Kennedy im Sturm wieder eine Chance.

Kapitän Maik Franz saß nach fünfmonatiger Verletzungspause zunächst auf der Bank und wurde in der 77. Minute eingewechselt.

Özcan springt ein

Bei Hoffenheim musste Trainer Ralf Rangnick gleich sieben Stammspieler ersetzen. Weil Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand weiter verletzt fehlte und Ersatzkeeper Daniel Haas nach seiner Roten Karte gesperrt war, stand der eigentlich bereits ausgemusterte Ramazan Özcan zwischen den Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel profitierte Hoffenheim von einem kapitalen Abspielfehler des Karlsruhers Lars Stindl. Den Konter schloss Teber nach Flanke von Salihovic per Kopf ab. Im Anschluss verpasste Demba Ba (51.) die Vorentscheidung.

Beste Spieler beim KSC waren Torhüter Miller

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