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Zlatan Bajramovic unterschrieb 2008 einen Drei-Jahres-Vertrag bei der Eintracht © imago

Zlatan Bajramovic verletzt sich beim Spiel gegen Gladbach am Sprunggelenk. Klinsmann hofft auf die schnelle Rückkehr von Klose.

München - Zlatan Bajramovic bleibt der große Pechvogel bei Eintracht Frankfurt: Dem Mittelfeldspieler droht erneut eine Pause.

Der bosnische Nationalspieler hatte sich am Samstag in der Partie gegen Borussia Mönchengladbach (4:1) das linke Sprunggelenk verdreht und musste nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung in der Schlussminute wieder ausgewechselt werden.

Eine Kernspintomographie am Montag soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Erst danach ist auch absehbar, wie lange der Ex-Schalker Bajramovic den Hessen im Saisonendspurt fehlen wird.

Der 29-Jährige hatte erst vor vier Wochen sein Bundesliga-Comeback nach 15-monatiger Pause wegen drei Zeh-Operationen gefeiert.

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Klinsmann hofft auf schnelle Klose-Rückkehr

Der Bayern München hofft auf eine baldige Rückkehr von Nationalspieler Miroslav Klose.

"Wir rechnen damit, dass er noch vor dem Saisonende eingreifen und noch das eine oder andere Spiel machen kann", sagte Trainer Jürgen Klinsmann am Wochenende über den verletzten Stürmer.

Klose hatte sich beim 2:0-Sieg der Bayern am 24. Spieltag Mitte März beim VfL Bochum eine Fußverletzung zugezogen und seitdem kein Pflichtspiel mehr bestritten.

Mit zehn Toren ist er nach Luca Toni (12) der in dieser Spielzeit treffsicherste Bayern-Stürmer.

Weil auch Lukas Podolski zuletzt mehrfach verletzt fehlte, gab Toni immer wieder den Alleinunterhalter im Angriff. So auch beim 1:0-Sieg am Samstag bei Arminia Bielefeld, als er das Siegtor erzielte (64.).

Cottbus erstattet seinen Fans das Schalke-Ticket

Trotz der teuren "Geld-Zurück-Aktion" hängt bei Energie Cottbus der Haussegen weiter schief.

Die desolate Vorstellung bei der 0:4-Pleite am Freitagabend bei Schalke 04 und die anschließende Flucht des Mannschaftsbusses sorgten auch zwei Tage nach dem Spiel bei den abstiegsbedrohten Lausitzern noch für dicke Luft.

"Meine persönliche Meinung ist, dass es den meisten Energie-Fans nicht ums Geld ging. Sie wollten lieber mit den Spielern sprechen", sagte Sven Graupner vom Cottbuser Fan-Projekt.

"Wir lassen uns nicht kaufen"

Beim Auslaufen am Samstag war der Unmut der Anhänger unüberhörbar. "Ihr könnt Euer Geld behalten" und "Wir lassen uns nicht kaufen", hallte es von den Rängen.

Allerdings gab es auch Zuschauer, die die ungewöhnliche Aktion begrüßten.

Rund 600 Fans hatten die Mannschaft nach Gelsenkirchen begleitet. Rechnet man pro Eintrittskarte eine Summe von 10 bis 40 Euro, müssen die Cottbuser Bundesliga-Akteure tief in die Tasche greifen.

Einzelheiten zur Rückzahlung will der Verein in der kommenden Woche bekannt geben. Man solle die Tickets auf jeden Fall aufbewahren.

Der Cottbuser Manager Steffen Heidrich war nach der Pleite mit den Spielern hart ins Gericht gegangen:

"Auf Schalke kann man sicher verlieren. Wir haben jedoch der individuellen Klasse des Gegners deutlich zu wenig Gegenwehr entgegengesetzt".

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