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Naldo hatte in Hälfte eins Probleme gegen den Doppeltorschützen Sestak © getty

Müde Bremer geraten schnell in Rückstand, können aber in der zweiten Halbzeit aufdrehen. Schaafs Wechsel wirken Wunder.

Bremen - Erst mit einer Leistungsssteigerung und einem Dreierpack in der zweiten Halbzeit hat Vizemeister Werder Bremen eine weitere Heimschlappe noch abwenden können.

Drei Tage nach dem Erreichen des DFB-Pokalfinales erkämpften sich die Hanseaten im Schlussspurt noch einen 3:2 (0:2)-Sieg gegen den VfL Bochum.

Die Gäste bleiben nach dieser Niederlage weiterhin auf dem 14. Tabellenplatz und damit im mitten im Abstiegskampf.

Remis wäre möglich gewesen

Vor 39.303 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion wäre für die Mannschaft von Trainer Marcel Koller zumindest ein Unentschieden möglich gewesen.

Insbesondere in der ersten Halbzeit war der VfL deutlich frischer als die müden Bremer Pokalhelden, was auch in zwei Toren des Slowaken Stanislav Sestak in der 16. und 44. Minute seinen Niederschlag fand.

Der Tabellenzehnte aus der Hansestadt hingegen fand erst in den zweiten 45 Minuten besser ins Spiel und kam durch Tore von Hugo Almeida in der 54., Naldo in der 70. und Diego in der 79. Minute doch noch zum Sieg.

Einwechslungen bringen den Schwung

Diese Leistungssteigerung hatte viel damit zu tun, dass Werder-Coach Thomas Schaaf nach dem Seitenwechsel die zunächst pausierenden Stammspieler Mesut Özil, Claudio Pizarro und Clemens Fritz einwechselte.

Danach wurden die Aktionen der Norddeutschen deutlich flüssiger, die Bochumer hingegen beschränkten sich fortan fast nur noch auf die Defensive.

Fernandes im Fokus

In der Schlussphase geriet auch VfL-Torwart Daniel Fernandes immer mehr in den Blickpunkt, aber auch der Keeper konnte den entscheidenden dritten Treffer von Diego nicht verhindern.

Die beiden brasilianischen Torschützen Naldo und Diego waren die stärksten Akteure auf Seiten des SV Werder. Neben Sestak verdiente sich beim VfL, der zuletzt zwei Auswärtsspiele hintereinander gewonnen hatte, Mannschaftskapitän Marcel Maltritz eine gute Note.

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