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Alexander Frei (l.) absolvierte gegen den HSV sein 69. Bundesligaspiel für den BVB © getty

Müde Hamburger verpassen nach dem Pokalaus gegen Bremen bei weiter siegenden Dortmundern einen Big Point im Titelrennen.

Dortmund -Der Hamburger SV hat im Kampf um die deutsche Meisterschaft einen bitteren Rückschlag erlitten, Borussia Dortmund behält nach dem fünften Sieg in Folge die Europacupplätze in Sichtweite.

Drei Tage nach dem Pokalaus im Halbfinale gegen Werder Bremen verloren die Hanseaten mit 0:2 (0:1) bei den Westfalen.

Kapitän Sebastian Kehl mit seinem dritten Saisontreffer in der 32. Minute und Alexander Frei mit einem Foulelfmeter in der 90. Minute, den Michael Gravgaard an Kevin-Prince Boateng verursacht hatte, machten den 400. Heimsieg des BVB in der Bundesliga perfekt.

Für Frei war es bereits der 11. Saisontreffer.

Guter Beginn des HSV

In der Anfangsphase der Begegnung vor 80.552 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Arena war von einer Verunsicherung der Gäste nach dem verloren Pokalspiel nichts zu spüren. Die Hamburger ließen den Ball gefällig durch die eigenen Reihen laufen und erspielten sich schon früh eine Dominanz im Mittelfeld.

Allerdings blieben sie im Angriff allzu harmlos, um die gut organisierte BVB-Abwehr zu überraschen.

Kehl trifft zur Führung

Erst nach etwa 20 Minuten kam die Borussia besser ins Spiel und bei einem ihrer wenigen Angriffsversuche durch Neven Subotic (22.) zur ersten Chance. Doch dessen 30-m-Schuss touschierte nur die Latte das HSV-Gehäuses.

Nach zwei Möglichkeiten des fleißigen Nelson Valdez sorgte Kehl für das 1:0, als er den Ball nach einer präzisen Flanke von Nuri Sahin aus kurzer Distanz durch die Beine von HSV-Keeper Frank Rost spitzelte.

Lattenkopfball durch Frei

Nach dem Wiederanpfiff bemühte sich der HSV um mehr Angriffsdruck, fand jedoch kaum Lücken in der Dortmunder Defensive. Schmerzlich vermisst wurden bei den Gästen die angeschlagenen Mladen Petric sowie Marcell Jansen.

Ivica Olic kam erst zur Halbzeit ins Hamburger Spiel, vermochte jedoch auch keine entscheidenden Impulse zu setzen.

Auf der Gegenseite versäumten es die Dortmunder mit ihren Kontern, für die Vorentscheidung zu sorgen. Pech hatte der HSV noch in der 80. Minute, als Albert Streit nur den Pfosten traf.

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