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Boulahrouz spielte von 2004 bis 2006 beim Hamburger SV © getty

Der "Kannibale" ist wieder schmerzfrei. Hamburgs Guerrero bleibt gesperrt. Der KSC wird verklagt. Die Bundesliga-Splitter.

München - Bundesligist VfB Stuttgart kann vor dem Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde um den UEFA-Cup am Donnerstag (20.15 Uhr LIVE ) beim FC ETO Györ auf das Pflichtspiel-Debüt von Khalid Boulahrouz hoffen.

"Ich spüre überhaupt keine Schmerzen mehr. Es fehlt nur noch ein bisschen an der Kraft", sagte der Neuzugang vom FC Chelsea.

Der Verteidiger hatte nach einer Sprunggelenksverletzung in dieser Woche das Training wieder aufgenommen.

Magin fraglich

Dagegen ist der Einsatz des Schweizers Ludovic Magnin, der sich im Länderspiel gegen Zypern in der vergangenen Woche eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, weiter fraglich.

VfB-Stürmer Cacau wird wegen anhaltender Adduktorenprobleme definitiv nicht in Györ auflaufen können.

Guerrero bleibt bis 2009 gesperrt

Perus Nationalmannschaft muss bis Juni 2009 ohne Bundesliga-Stürmer Paolo Guerrero vom Hamburger SV auskommen.

Der Weltverband FIFA wies den Einspruch des peruanischen Verbandes gegen die Sechs-Spiele-Sperre des Peruaners zurück.

Damit kann Guerrero erst wieder am 13. Spieltag der südamerikanischen WM-Qualifikation eingreifen, wenn Peru am 6. Juni in Lima Ecuador erwartet.

Rote Karte wegen Schiri-Beleidigung

Der 24 Jahre alte Angreifer hatte im WM-Qualifikationsspiel seines Heimatlandes in Uruguay Mitte Juni wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen.

Bei der 0: 6-Niederlage in Montevideo hatte der ehemalige Münchner in der 38. Minute zunächst einen Foulelfmeter verursacht und anschließend den chilenischen Referee Pablo Pozo lautstark beschimpft und dafür die Rote Karte gesehen.

In der südamerikanischen WM-Qualifikation liegt das noch sieglose Peru mit drei Punkten aus sechs Spielen auf dem letzten Platz.

Sanchez im Aufgebot Uruguays

Der Schalker Vicente Sanchez steht im Aufgebot der Nationalmannschaft Uruguays für die beiden WM-Qualifikationsspiele in Kolumbien (6. September) und gegen Ekuador (10. September).

Alle 23 von Trainer Oscar Washington Tabarez für die beiden Partien nominierten Profis sind im Ausland tätig.

Mit acht Punkten aus sechs Spielen liegt Uruguay vor dem Doppelspieltag auf Rang sechs der südamerikanischen "Eliminatoria".

Slomka: "Noch nichts im Busch

Der ehemalige Schalker Trainer Mirko Slomka wartet weiter auf Jobangebote aus der Bundesliga. "Ich war gestern auf der Sport Bild-Gala und habe viele Kollegen und Sportler getroffen. Aber es ist noch nichts im Busch", sagte der ehemalige Schalke-Trainer im DSF.

"Es wäre auch Unsinn, jetzt darüber nachzudenken, weil die meisten Trainer in der letzten Saison einen sehr guten Job gemacht haben und viele sind auch sehr gut gestartet", so der 40-Jährige weiter.

Sollte sich jedoch das Trainerkarussell in Bewegung setzen, stünde Slomka bereit: "Ich bin wieder frei, ich bin gelöst und kann jetzt neue Aufgaben angehen."

Millionenklage gegen KSC

Wie das Landgericht Karlsruhe mitteilte, sieht sich der Karlsruher SC erneut einer Millionen-Forderung eines früheren Geschäftspartners ausgesetzt. Ein Architektenbüro aus Kaiserslautern verklagt den Club auf Zahlung eines Honorars in Höhe von 3,17 Millionen Euro.

"Es handelt sich um ein laufendes Verfahren, dem möchte ich nicht vorgreifen. Allerdings sehe ich dieser Verhandlung mit großer Gelassenheit entgegen", bestätigte KSC-Präsident Hubert Raase die Klage.

Bereits im Juni waren die Karlsruher verurteilt worden, dem Rechtehändler Michael Kölmel 1,5 Millionen Euro für Verpflichtungen aus einem alten Vertrag zu zahlen.

Umbau gescheitert

Noch zu UEFA-Cup-Zeiten hatte der KSC 1996 unter dem damaligen Präsidenten Roland Schmider die Architekten mit den Planungen eines Umbaus des Wildparkstadions beauftragt.

Da die Pläne scheiterten, fühlt sich der Verein heute nicht mehr an die Vereinbarungen aus dieser Zeit gebunden. Die meisten Forderungen seien entweder verjährt oder gar nicht erst entstanden.

Die Architekten behaupten hingegen, sie hätten 1997 eine Abschlagsrechnung in Höhe von 3,8 Millionen D-Mark für ihre Planungen gestellt, die allerdings nie beglichen wurde.

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