vergrößernverkleinern
Das Kellerduell war vor allem in Hälfte zwei von intensiven Zweikämpfen geprägt © getty

Mönchengladbach verpasst den Tabellenplatz-Tausch mit den Arminen: Gegen die Frontzeck-Elf vergeben die Borussen etliche Chancen.

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat zum wiederholten Mal den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz in der Bundesliga verpasst.

Im Kellerduell gegen Arminia Bielefeld kam das Team von Trainer Hans Meyer nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und rutschte mit nun 24 Punkten sogar auf den Abstiegsplatz 17 ab.

Bielefeld, das 25 Punkte auf dem Konto hat, verlor ebenfalls einen Rang und liegt nun auf dem Relegationsplatz 16.

Karim Matmour hatte die Gastgeber zwar in der 12. Minute in Führung geschossen, Robert Tesche gelang in der 32. Minute allerdings der verdiente Ausgleich.

Fünftes Spiel ohne Sieg

Die Gladbacher blieben damit auch im fünften Spiel in Folge ohne Sieg und haben am nächsten Samstag die schwere Auswärtspartie bei Bayern München vor der Brust. Für Bielefeld war es nach zuvor vier Niederlagen dagegen ein wichtiger Punktgewinn.

Vor 50.800 Zuschauern hatte die Borussia über weite Strecken des Spiels große Probleme im Spielaufbau. Viel zu selten gab es konstruktive Aktionen aus dem Mittelfeld nach vorne. Bielefeld griff oft früh an und machte den Borussen damit das Leben schwer.

Matmour trifft

Der Gladbacher Führungstreffer fiel daher auch etwas überraschend. Alexander Baumjohann hatte Matmour mustergültig bedient, der aus 16 Metern sein drittes Saisontor erzielte. Damit hatte sich Meyers Schachzug, Matmour als einzige zentrale Spitze aufzubieten, direkt bezahlt gemacht.

Bielefeld zeigte sich aber nicht geschockt und kam 20 Minuten später zum Ausgleich. Allerdings kam der Pass auf Tesche unfreiwillig vom Gladbacher Patrick Paauwe.

Für die Bielefelder war es nach zuvor neun Spielen ohne Tor der erste Bundesliga-Treffer in Mönchengladbach seit dem 13. November 1981.

Daems mit bester Chance

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Borussen, bei denen Nationalspieler Marko Marin im Gegensatz zu seiner Galavorstellung mit zwei Toren im Hinspiel (2:0) diesmal recht blass blieb, beherzter nach vorne zu spielen.

Die beste Chance hatte dabei noch Kapitain Filip Daems, der mit einem Schuss aus der Drehung aber nur das Außennetz trag (56.).

Tesche und Marx auffällig

Vier Minuten zuvor hatte Bielefelds Rüdiger Kauf die große Chance zur Führung vergeben, als er freistehend aus zwölf Metern über das Tor schoss.

Beste Spieler bei den nicht überzeugenden Gladbachern waren noch Baumjohann und Matmour. Die Gäste aus Bielefeld, bei denen Michael Lamey die fünfte gelbe Karte sah und am nächsten Samstag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gesperrt ist, hatten ihre auffälligsten Akteure in Tesche und Thorben Marx.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel