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Auch zuletzt gegen Herha (mit Marko Pantelic, r.) nicht immer sicher: Timo Hildebrand © getty

Hoffenheims Keeper empfindet die Kritik an seiner Person als übertrieben. Bei Spitzenreiter Wolfsburg soll ein Befreiungsschlag her.

Hoffenheim - Ex-Nationalkeeper Timo Hildebrand will nicht als Sündenbock für die Misere bei 1899 Hoffenheim herhalten.

"Es passt eben gut ins Bild. Aus den kleinsten Fehlern werden krasse Torwartfehler gemacht, das ist übertrieben", sagte Hildebrand dem "kicker".

"Ich bin selbstkritisch genug, Fehler zuzugeben. Aber dadurch lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen."

Mit der Verpflichtung von Hildebrand im Winter wollte Trainer Ralf Rangnick die Torwartproblematik beim Aufsteiger endgültig zu den Akten legen.

Keine gute Figur bei Eberts Tor

Doch der vor der EM 2008 aus dem Nationalteam ausgebootete Schlussmann war zunächst immer wieder verletzt, ehe Hildebrand unter anderen beim 0:1 gegen Berlin auch von Rangnick eine Mitschuld an der Niederlage gegeben wurde.

Tatsächlich hatte sich der 30-Jährige auch in seinem fünften Pflichtspiel für Hoffenheim nicht in Bestform gezeigt und auch beim Gegentor durch Berlins Patrick Ebert kein gutes Bild abgegeben.

"Ich denke, der Ball war schwer zu halten. Ich weiß nicht, ob man in diesem Fall wirklich davon sprechen kann, dass die kurze Ecke automatisch die Torwartecke sein muss. Der Schütze hätte auch anders schießen können", hatte Hildebrand nach dem Spiel erklärt.

"Wolfsburg ist unter Druck"

Nach zuletzt elf Spielen in Folge ohne Sieg will Hildebrand mit dem in der Rückrunde so dramatisch abgestürzten Herbstmeister nun am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) bei Tabellenführer VfL Wolfsburg für die Kehrtwende und den zweiten Sieg im Jahr 2009 sorgen.

"Dort haben wir nichts zu verlieren. Wolfsburg ist gefordert und unter Druck. Wir wollen dort erneut ein gutes Spiel abliefern und als Sieger vom Platz gehen", sagte Hildebrand.

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