Die Meldung über Felix Magaths Wechsel kommt für den VfL Wolfsburg zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

Felix Magath zu Schalke! Auch wenn es für den spektakulären Wechsel bisher keine Bestätigung gibt, ist die Meldung höchstwahrscheinlich mehr als nur ein Gerücht.

Magath selbst erteilt den Spekulationen zwar eine Absage, aber weder von Wolfsburger noch von Schalker Seite ist ein klares Dementi zu vernehmen.

Laut "Bild" hat Schalkes Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies schon vor einiger Zeit sein Wolfsburger Pendant Martin Winterkorn über Schalkes Interesse informiert. "Aus Gründen der Fairness".

Überraschend trifft die Wolfsburger die Meldung also nicht. Doch kommt sie für den VfL zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

Denn im Kampf um die Meisterschaft oder einen Platz in der Champions League können die Niedersachsen keine Störfeuer gebrauchen. Was unter Magaths Regie mit viel Mühe und viel Geld aufgebaut wurde, könnte noch in sich zusammenfallen.

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Wie Magaths Werk in Wolfsburg weitergeführt werden soll, steht in den Sternen.

Fest zu stehen scheint aber wohl, dass der VW-Werksverein nicht bereit ist, Magaths angebliche Forderung nach einer Verdoppelung seines Gehalts zu erfüllen.

Was mit Hinblick auf die weltweite Wirtschaftskrise und Kurzarbeit in der Automobilbranche nachvollziehbar ist, sich aber sportlich rächen könnte.

Profitieren würde Schalke 04, das zwar für Magath tief in die Tasche greifen müsste, aber hohe Fachkompetenz gepaart mit konsequentem Vorgehen in den Verein brächte. Genau diese Dinge wurden bei den Königsblauen in der jüngeren Vergangenheit schmerzlich vermisst.

Nach den "netten" Trainern Mirko Slomka und Fred Rutten hätte Schalke wieder ein "harten Hund" auf der Bank und zudem noch einen Nachfolger für den glücklosen Andreas Müller.

Dass Interims-Trainer-Gespann um Mike Büskens würde dann wieder ins zweite Glied rücken. Dabei war unter den bei den Fans äußert beliebten Ex-Profis Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck zuletzt der sportliche Erfolg zurückgekehrt.

Nach dem Sieg beim FC Bayern schielen die Knappen sogar wieder auf einen UEFA-Cup-Platz, die Lage in Gelsenkirchen hatte sich nach einer bislang sehr unruhigen Saison merklich entspannt.

Wirkliche Ruhe hingegen wird es auf Schalke aber wohl niemals geben. Das weiß auch Felix Magath.

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