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Bislang absolvierte Franck Ribery 43 Bundes-liga-Spiele. Ist bald Schluss bei Bayern? © getty

Neben Real soll nun auch Barca mit einer 25-Millionen-Offerte locken. Der Franzose spricht ohnehin immer ungehemmter von einem Wechsel.

München - Jetzt ist angeblich auch noch der FC Barcelona groß eingestiegen in den Wechsel-Poker um Franck Ribery (Porträt):

Der katalanische Champions-League-Halbfinalist soll den FC Bayern für ihren Superstar angeblich eine 25-Millionen-Euro-Offerte vorlegen. Als Zugabe bekommen soll der Rekordmeister zudem den früheren Stuttgarter Aliaksandr Hleb oder wahlweise den isländischen Nationalspieler Eidur Gudjohnsen.

Die Zeichen stehen eindeutiger denn je auf Trennung: Schon vor zwei Wochen war einmal mehr durchgesickert, dass Real Madrid an Ribery dran ist. Im Raum steht wohl ein Angebot von 38 Millionen Euro.

Was die Situation für die Bayern (zur Vereinsseite) nicht einfacher macht, ihren Leistungsträger zu halten: Der Franzose scheint ohnehin keinen Wert mehr darauf zu legen, auch in der kommenden Saison für die Münchner aufzulaufen - er droht vielmehr mit Abschied.

Königsklasse - sonst weg?

Ausgerechnet vor dem Endspurt in der Bundesliga stört Ribery die Aufbruchstimmung der Bayern mit dem Hinweis, er sei wohl kaum zu halten, sollte die Teilnahme an der Champions League verpasst werden.

"Es wäre für mich sicherlich schwierig zu bleiben, wenn dieses Ziel nicht erreicht wird", so Ribery in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe".

Ribery selbst hatte bereits in den vergangenen Wochen mit einem Wechsel nach Barcelona kokettiert, soll auch innerhalb der Mannschaft immer wieder von den Katalanen (und zudem Madrid) sprechen.

Trainer-Nachfolge angeblich unerheblich

Sein Vertrag läuft noch bis 2011. Im Moment, betont der 26 Jahre alte Nationalspieler, habe er aber "keinen Termin mit den Bayern-Verantwortlichen".

Wer ab der kommenden Saison auf der Bank sitzen wird, soll indes keinen Einfluss auf seine Zukunft haben. 93065(Wer wird Bayern-Trainer? Die Bilder der Kandidaten) "Der Name des neuen Trainers spielt keine Rolle. Wir wollen erst die Saison zu Ende bringen, und dann sieht man weiter", sagt Ribery.

Die Münchner sind mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg derzeit Tabellendritter. "Es bleiben fünf Spiele, in denen wir alles geben müssen. Das Mindestziel ist Platz zwei, doch die Schale wäre uns am liebsten", so Ribery.

Gesperrt gegen Gladbach

Bei der Premiere von Übergangstrainer Jupp Heynckes gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) muss der FC Bayern auf die Dienste seines Mittelfeldregisseurs aber verzichten.

Bei der 0:1-Niederlage gegen Schalke 04 am vergangenen Samstag hatte der 26-Jährige wegen wiederholten Foulspiels in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen und ist deshalb gesperrt.

Platzt Timoschtschuk-Wechsel ?

Ribery ist eventuell am Saisonende weg, ein anderer Star droht gar nicht erst zu kommen: Laut russischen Medienberichten will sich Anatolij Timoschtschuk seinen Wechsel nach der Klinsmann-Entlassung noch einmal überlegen.

Dabei hat Bayern-Manager Uli Hoeneß bereits Vollzug vermeldet.(Bayern erzielt Einigung) .

Doch nun soll sich der Mittelfeldspieler von Zenit St. Petersburg bereits nach Alternativen umsehen. Im Auge hat "Timo" angeblich die Mailänder Klubs Inter und AC. Wie sich der 30-Jährige letztlich entscheidet hängt wohl letzlich davon ab, wer die Bayern ab Sommer trainiert.

Auch Rensing wechselwillig

Neben Ribery liebäugelt auch Michael Rensing mit einem Abgang. Der Keeper hat mit seinem Abschied für den Fall gedroht, dass die Bayern zur kommenden Saison eine neue Nummer eins verpflichten.

"Dann gehe ich. Nummer zwei will und werde ich definitiv nie wieder sein", so Rensing im Magazin der "Süddeutschen Zeitung". (zum Artikel: Rensing droht mit Abschied)

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