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Young-Pyo Lee (l., gegen Wayne Rooney) spielte seit 2005 für Tottenham © getty

Der BVB hat Young-Pyo Lee vom Premier-League-Klub Tottenham Hotspur bis 2009 verpflichtet. Leverkusen dagegen holt einen Tschechen.

München/Leverkusen - Borussia Dortmund hat Ersatz für den verletzten Dede gefunden., Bayer Leverkusen holt den Sohn eines Ex-Bundesligaprofis.

Der BVB verpflichtete den 97-maligen südkoreanischen Nationalspieler Young-Pyo Lee vom englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur.

Der 31-Jährige unterschrieb am Mittwoch einen Einjahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2009.

Über die Ablösesumme haben die Vereine Stillschweigen vereinbart.

Zorc und Klopp schwärmen

"Er ist beidfüssig und technisch nahezu perfekt", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc über den Neuzugang. "Wir haben bewusst bei großen Clubs recherchiert, die auf dem Transfermarkt schwer zugeschlagen haben."

Lee, der drei Jahre für Tottenham Hotspur und vorher drei Jahre für den PSV Eindhoven aktiv war, kann auf der linken und rechten Seite der Viererkette sowie im defensiven Mittelfeld spielen.

"Es ist einfach eindrucksvoll, wenn man sich seine ganzen internationalen Spiele anschaut", erklärte Dortmunds Coach Jürgen Klopp im DSF: "Und wenn man dann darüber nachdenkt, was man machen kann, und erfährt dann, dass das möglich ist, dann ist man natürlich sehr glücklich und total zufrieden mit diesem Transfer."

WM-Teilnehmer 2002 und 2006

Mit Südkorea nahm er an den WM-Endrunden 2002 im eigenen Land und in Japan sowie 2006 in Deutschland teil. Bei Borussia Dortmund wird Young-Pyo Lee die Rückennummer 3 erhalten.

Der Brasilianer Leonardo Dede hatte sich im ersten Saisonspiel bei Bayer Leverkusen (3:2) schwer verletzt und fällt rund ein halbes Jahr aus.

Der Verteidiger erlitt einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie und wurde bereits kurz nach der Partie beim Knie-Spezialisten Dr. Jürgen Eichhorn in Straubing operiert.

Für den 30-jährigen Dede, der seit 1998 bei der Borussia spielt, ist es die schwerste Verletzung seiner Karriere.

Leverkusen holt Kadlec

Bayer Leverkusen hat derweil den Sohn des früheren Bundesliga-Profis Miroslav Kadlec an den Rhein geholt.

Das Werksteam verpflichtete Abwehrspieler Michal Kadlec von Sparta Prag, der zunächst für ein Jahr ausgeliehen wird.

Im Abschluss besitzt Bayer 04 eine Kaufoption auf den 23-Jährigen, der die Rückennummer 32 erhält.

"Ein Traum geht in Erfüllung"

"Seit den zahlreichen Spielen und den Erfolgen in der Champions League besitzt Bayer 04 Leverkusen in Tschechien längst einen großen Namen", erklärte Kadlec.

"Für mich ging ein großer Traum in Erfüllung. Ich wollte mich zuerst in der tschechischen Liga und den entsprechenden Auswahlteams wie A-Nationalmannschaft und U21 durchsetzen, um dann zu einem renommierten Klub in die Bundesliga zu wechseln."

Auch die Leverkusener sind zufrieden. "Wir haben den Spieler schon seit seiner Zeit in der U21 von Tschechien intensiv beobachtet und sind überzeugt davon, dass er uns sofort in der Bundesliga weiterhelfen wird", erklärte Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

Kranjcar wohl nicht zum HSV

Derweil hat sich eine Verpflichtung des kroatischen EM-Teilnehmers Niko Kranjcar durch den Hamburger SV offenbar zerschlagen. Denn der 24-Jährige fällt nach einer Knöchel-Operation zwei bis drei Monate aus.

Der Mittelfeldspieler vom englischen Premier-League-Klub FC Portsmouth stand laut Medienberichten auf der Wunschliste des HSV.

Drei Klubs werben um Pantelic

Herthas Torjäger Marco Pantelic wird gleich von drei Klubs umworben: Galatasaray Istanbul, Sampdoria Genua und Zenit St. Petersburg.

Angeblich wurde dem Serben ein Jahresgehalt von zwei Millionen Euro geboten, als Ablöse zwischen vier und sieben Millionen Euro.

Obwohl Pantelic bei Vertragsende im Sommer 2009 kein Geld mehr bringen würde, wollen die Berliner ihn offenbar nicht abgeben. "Dieses Thema stellt sich nicht", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß der "Sport-Bild".

Ande geht zurück in die Heimat

Der 1. FC Köln hat Mittelfeldspieler Andre bis Jahresende an Clube Nautico Capibaribe ausgeliehen. Der brasilianische Erstligisten besitzt zudem eine Option für eine Weiterverpflichtung.

Der 23-Jährige hatte auch Anfragen seiner Ex-Klubs FC Santos und Fortaleza.

"Ich bin von Nautico angefragt worden, sie im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen", asgte der Brasilianer: "Dem Ruf aus meiner Heimat bin ich gerne gefolgt und kann so auch wieder Spielpraxis sammeln."

Hesse verlässt Hoffenheim

Kai Hesse von 1899 Hoffenheim geht zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.

Der 23 Jahre alte Stürmer, der bei den "Roten Teufeln" auf seinen früheren Kollegen Dragan Paljic trifft, war im Team von Trainer Ralf Rangnick nicht mehr als ein Ersatzspieler. Der Ex-Lübecker kam in zwei Jahren auf 12-Regionalliga-Einsätze (2 Tore) und ein Zweitliga-Spiel.

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