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Stefan Kießling und Ze Roberto sorgten insgesamt für 75 Manager-Punkte ©

Beim Sport1.de-Bundesliga-Manager sorgen Spieler für Furore, die bei Vereinen oder der Nationalelf ein geringes Standing haben.

Von Benjamin Bauer

München - Nicht gewollt, vom Hof gejagt oder einfach für zu schlecht befunden. Ein Schicksal vieler Profis, die sich gezwungenermaßen einen neuen Klub suchen mussten oder nicht richtig zum Zuge kamen.

Doch aus dem Fluch wurde Segen und bei ihren neuen Vereinen drehen die Verschmähten richtig auf.

Bestes Beispiel ist Ze Roberto. Bei den Bayern wollten sie den Mittelfeldstrategen vertraglich nur für ein Jahr binden. Daraufhin heuerte der 35-Jährige beim Hamburger SV an, der ihm das Vertrauen über zwei Jahre schenkte.

Bislang zahlt der Brasilianer dieses mit starken Leistungen zurück und bescherte den Managern beim Sport1.de-Bundesliga-Manager 34 Punkte.

Es müllert wieder

Überzeugende Leistungen zeigt auch Bayerns Stürmer Thomas Müller. Als Stürmer Nummer fünf in die Saison gestartet und mit 0,8 Millionen ein Schnäppchen beim Managerspiel, hat er sich gegen Miroslav Klose und Co behauptet. (Müller: 130 Tore in einer Saison)

Der 20-Jährige stellt die Stürmerhierarchie beim Rekordmeister auf den Kopf und erntet Lob von hoher Stelle: "Wir haben viele sehr gute Spieler, aber der junge Müller ist für uns alle die größte Überraschung", schwärmte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach dessen zwei Toren in der Champions League gegen Maccabi Haifa.

Vom Club zum VfB und zurück

Bei Stuttgart für zu schlecht befunden wurde Raphael Schäfer. Der Torwart kehrte zurück zum 1.FC Nürnberg und fand zurück zu der Form, mit der er damals von Nürnberg zum VfB wechselte. Beim Bundesliga-Manager von Sport1.de ist er der zweitbeste Torhüter.

Bester Keeper beim Sport1.de-Bundesliga-Manager ist Timo Hildebrand. Der Hoffenheimer wird trotz Bestleistungen aktuell nicht für die Nationalmannschaft nominiert. Bundestrainer Joachim Löw plant fix mit dem Quartett Robert Enke, Tim Wiese, Rene Adler und Manuel Neuer.

"Wenn es keine Verletzungen oder anhaltende Formtiefs gibt, werden diese vier Torhüter von uns ganz klar favorisiert", sagte Löw. Ob sich aufgrund des Krankheitsbildes von Robert Enkes das Blatt noch wendet, steht noch in den Sternen.

Kießling mit Top-Quote

"Gute Chancen" räumte Nationaltrainer Joachim Löw Stefan Kießling auf eine Nominierung in die Nationalmannschaft nach dessen drei Treffer nach drei Spieltagen ein. Kießling traf auch am vierten und fünften Spieltag.

Doch sein Telefon blieb stumm und Joachim Löw verzichtet auf den Führenden der Torschützenliste, der auch beim Sport1.de-Bundesliga-Manager mit bisher 41 Punkten der beste Spieler ist.

Zwei Meinungen

Aussortiert wurde auch Mesut Özil bei Schalke 04.

Bei den Königsblauen wäre er nicht mehr zum Einsatz gekommen, nachdem es bei den Vertragsverhandlungen zwischen beiden Parteien zu gravierenden Meinungsverschiedenheiten gekommen war, in deren Verlauf Özil ein Gehaltsangebot von 1,5 Millionen Euro jährlich abgelehnt haben soll.

Der damalige Schalke-Coach Mirko Slomka hatte gesagt, dass Özil nie wieder für Schalke auflaufen würde.

Für fünf Millionen Euro wechselte der Mittelfeldspieler zu Werder Bremen, blüht dort auf und schaffte sogar den Sprung in die Nationalmannschaft. Beim Sport1.de-Bundesliga-Manager war der 20-Jährige drei Mal in der Elf des Tages und ist hinter Stefan Kießling der zweitbeste Akteur in der Gesamtwertung.

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