Trainer Markus Babbel hat sich zwei Monate nach seinem Rauswurf beim VfB Stuttgart mit scharfer Kritik am Deutschen Fußball-Bund und Ex-Nationalspieler Guido Buchwald zurückgemeldet.

Babbel machte den DFB wegen dessen strikter Auflagen beim Erwerb der Trainerlizenz indirekt mitverantwortlich für seine Entlassung. Buchwalds Verbal-Angriffe nannte er "schwach".

Die Doppelbelastung mit Trainerjob beim VfB und der Ausbildung in Köln nannte der 37 Jahre alte Babbel "hochgradig anstrengend".

In der "Bild" klagte er: "Man hätte das sicher anders gestalten können. Ich habe meine Meinung dazu. Ich kann es nachvollziehen, dass man eine Elite-Ausbildung braucht. Es hätte aber vielleicht auch andere Möglichkeiten gegeben." Er wisse "nicht, wie ich das hätte schaffen sollen: Lizenz und VfB-Trainer".

Babbel griff auch seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Matthias Sammer an, der als DFB-Sportdirektor mitverantwortlich für die Gestaltung des Lehrgangs ist. "Man sollte als heute Verantwortlicher nie vergessen, welche Annehmlichkeiten man selbst in der Ausbildung wahrgenommen hat. Begründete Ausnahmen sollten immer möglich sein. Jetzt gibt es angeblich keine mehr. Was mich allerdings ein bisschen ärgert ist, dass manche trotzdem anders behandelt werden. Das werde ich Matthias aber persönlich sagen."

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