Die DFL nutzt die aktuelle Unruhe im Schiedsrichterwesen des DFB um Manfred Amerell und macht sich für eine Mitbestimmung stark.

"Ich könnte mir gut vorstellen, dass man das Schiedsrichterwesen in eine eigene Einheit als Joint Venture zwischen DFB und DFL ausgliedert", sagte DFL-Boss Christian Seifert der "Frankfurter Rundschau".

Seifert hält eine Umstruktierung des Schiedsrichterwesens für dringend nötig: "Die Bundesliga ist eine Milliardenindustrie, in der sich alles professionalisiert. Deshalb ist es keine Frage, dass ein so elementarer Bereich wie das Schiedsrichterwesen den Weg mitgehen muss."

Beim DFB verweist man dagegen auf die Regularien des Weltverbandes FIFA, wonach das Schiedsrichterwesen unabhängig von den Vereinen organisiert sein soll.

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