Mittelfeldspieler Cicero von Hertha BSC Berlin hat offen Kritik an der Taktik von Trainer Friedhelm Funkel beim Heimspiel gegen Mainz 05 (1:1) geübt.

"Meiner Meinung nach stehen wir zu defensiv. Wir sollten mehr für die Offensive tun, zumindest in Heimspielen. Es wird die Zeit kommen, da werden Unentschieden nicht mehr reichen", sagte der Brasilianer der "Bild".

Cicero, gegen Mainz erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, wehrte sich zudem gegen den Vorwurf der Cliquenwirtschaft. Der 25-Jährige soll sich mit weiteren südamerikanischen Spielern vom Rest der Mannschaft abkapseln. "Es wird alles so dargestellt, als ob die Brasilianer schuld an allem sind", sagte Cicero. "Ohne uns Südamerikaner wäre Hertha noch schlechter."

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