Trainer Bruno Labbadia vom Hamburger SV hat die Verpflichtung von Urs Siegenthaler als Sportlichen Leiter begrüßt. "Ich freue mich, dass sich Siegenthaler für uns entschieden hat", erklärte Labbadia, "es hat sich gelohnt, so lange zu warten."

Der HSV hatte bekannt gegeben, dass der Schweizer ab 1. August seinen neuen Job beginnt. Siegenthaler hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Zur Zeit arbeitet er noch als Chefspion der deutschen Nationalmannschaft und wird diesen Job bis nach der WM fortführen.

Der 62-Jährige wird beim HSV allerdings nicht als klassischer "Manager" wie sein Vorgänger Dietmar Beiersdorfer tätig sein. "Das Anforderungsprofil bei uns hat sich im letzten halben Jahr geändert", sagte Labbadia und machte damit noch einmal deutlich, dass er weiterhin quasi in Personalunion als Trainer und sportlich Verantwortlicher arbeiten will. "Der Sportdirektor soll Dinge machen, die wir nicht machen können, er soll zum Beispiel im Jugendbereich die Spielphilosophie durchsetzen, die wir oben vorgeben."

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