Der Deutsche Fußball-Bund wird nicht juristisch gegen Ex-Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell vorgehen. Das erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger am Mittwoch vor dem Frauen-Länderspiel gegen Nordkorea in Duisburg.

Zudem gab Zwanziger bekannt, dass das DFB-Sportgericht den Antrag von Amerells Anwalt Jürgen Langer auf Akteneinsicht zurückgewiesen hat.

Zwanziger sagte, dass der DFB strafrechtlich gegen Amerell "nicht aktiv" vorgehen wird. Sollten sich Bundesliga-Schiedsrichter Michael Kempter oder die vier weiteren Unparteiischen, die Amerell schwer belastet haben, für strafrechtliche oder zivilrechtliche Mittel entscheiden, würde der DFB das "nicht behindern".

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