Das neunköpfige Präsidium des abstiegsbedrohten Bundesligisten Hertha BSC Berlin fährt nach einer Krisensitzung zumindest nach außen wieder eine einheitliche Linie in der Trainerfrage.

"Wir haben einstimmig und unmissverständlich festgestellt, dass das Präsidium den Kurs unseres sportlichen Leiters Michael Preetz unterstützt", sagte Hertha-Boss Werner Gegenbauer im Beisein seiner acht Präsidiumskollegen.

Zuletzt waren Spekulationen um eine mögliche Entlassung von Trainer Friedhelm Funkel aufgekommen, weil Gegenbauer eine außerordentliche Präsidiumssitzung einberufen hatte, nachdem im Gremium offenbar zwei Lager entstanden waren.

Die Tageszeitung Berliner Morgenpost hatte berichtet, dass mindestens drei Präsidiumsmitglieder über einen erneuten Trainerwechsel zumindest diskutieren wollten.

Allerdings entscheiden laut der Statuten die Geschäftsführer Michael Preetz und Ingo Schiller über die Besetzung auf dem Trainerposten. Manager Preetz hatte zuletzt immer wieder seine Rückendeckung für Funkel erklärt.

Auch Hertha-Boss Gegenbauer gilt als Fürsprecher des Trainers.

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