Nach der "Anti-Bayern-Mail" von Michael Kempter hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß Konsequenzen für den FIFA-Schiedsrichter gefordert.

"Man kann jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen und so tun, als würde diese Mail nicht existieren", sagte Hoeneß. Er wertete es dabei nicht als mildernd, dass es sich bei der angeblichen Mail Kempters an den ehemaligen Schiedsrichter-Beobachter Manfred Amerell um privaten Schriftverkehrt handelte. "Herr Kempter würde es besser so machen wie ich und einfach überhaupt keine Mails schreiben", sagte Hoeneß.

Amerell hatte in der Sat.1-Sendung "Kerner" eine Mail öffentlich gemacht, die von Kempter stammen soll, in der es vor der 0:2-Niederlage des FC Bayern in der Champions League am 11. April 2007 gegen den AC Mailand hieß: "Hoffentlich fliegen die Bayern gleich raus, dann können wir anstoßen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel