Die schwächelnde TSG 1899 Hoffenheim und Trainer Ralf Rangnick werden erst nach der Saison über eine mögliche Vertragsverlängerung verhandeln.

Das sagte Rangnick nach einem zweistündigen Krisengespräch mit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp der "Bild".

"Wir wünschen beide, dass wir länger zusammenarbeiten. Eine mögliche vorzeitige Vertragsverlängerung haben wir aber auf Sommer verschoben", erklärte Rangnick, der auch beim Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg im Gespräch ist.

"Ich bin mit keinem anderen Verein in Kontakt. Ich bin mit ganzem Herzen Trainer in Hoffenheim und werde auch noch im nächsten Jahr hier als Coach sein", sagte Rangnick auf der Pressekonferenz der Kraichgauer vor dem Punktspiel am Sonntag (15.30 Uhr/live bei LIGA total!) gegen Werder Bremen.

Hopp bezeichnete das Treffen mit Rangnick als "gutes Gespräch" und setzt auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Chefcoach. "Es war ja viel spekuliert worden. Zum Beispiel, dass Herr Rangnick keine Lust mehr habe. Aber ich habe gespürt, dass dem nicht so ist und dass er alles wieder in den Griff kriegt. Das traue ich ihm auch zu", sagte Hopp, sparte aber zugleich nicht mit Kritik: "Die Zahlen sind erschreckend. Wir haben einen Abwertstrend ohnegleichen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel