Nach den jüngsten Fan-Krawallen in Berlin will Trainer Michael Frontzeck von Borussia Mönchengladbach vor dem Gastspiel beim 1. FC Köln auf jegliche Sticheleien im Vorfeld verzichten. "Wasserwerfer wie beim Hinspiel gegen Köln, die ich ansonsten nur bei Mai-Kundgebungen in Berlin oder Hamburg sehe, haben ausgereicht zu sagen: Wir tun alles dafür, dass wir nicht zusätzliches Öl für dieses Spiel ins Feuer gießen", sagte Frontzeck.

Aufgrund der Tabellenkonstellation der rheinischen Nachbarn ist die Brisanz ohnehin schon groß genug.

Vor allem Kölns Trainer Zvonimir Soldo steht nach sechs Spielen ohne Sieg in Folge und dem blamablen Auftritt des FC beim Aufsteiger FSV Mainz 05 (0:1) auf der Kippe.

"Wenn ich dann die Fan-Jagd auf die Spieler in Berlin sehe, sollten wir alle an unsere Fürsorgepflicht denken, dass das Fass auch beim Derby am Freitag nicht zum Überlaufen kommt. Irgendwann muss man mal eine Grenze ziehen. Irgendwann ist Schluss. Es ist ein Spiel", sagte Frontzeck.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel