Der Deutsche Fußball-Bund hat wegen der Vorkommnisse nach dem Bundesligaspiel zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Nürnberg (1:2) eine mündliche Verhandlung anberaumt. Das DFB-Sportgericht wird sich am kommenden Mittwoch (24. März) mit der Angelegenheit beschäftigen.

Nach der Berliner Niederlage im Kellerduell waren etwa 100 bis 150 Hertha-Anhänger in den Innenraum des Stadions gestürmt und hatten dort mit Stangen auf Werbebanden und die Trainerbänke eingeschlagen.

Insgesamt kam es bei den Ausschreitungen, bei denen vier Polizisten verletzt wurden, zu 30 Festnahmen.

Den Vorsitz bei der Verhandlung hat Hans E. Lorenz. Der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Dr. Anton Nachreiner legt Hertha BSC ein unsportliches Verhalten in Tateinheit mit einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst zur Last.

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