Die im Vorfeld befürchteten Krawalle sind rund um das 76. rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (1:1) ausgeblieben.

Die Polizei Köln zog am Samstag nach Einsatzende ein zufriedenstellendes Fazit. "Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes fünf Personen fest- und fünf weitere in Gewahrsam genommen.

Aus Sicht der Polizei Köln verlief der Einsatz ausgesprochen positiv, wozu auch die gute Zusammenarbeit mit Bundespolizei, dem 1. FC Köln und der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe/Anm. d. Red.) hat", teilte die Behörde mit.

Abgesehen von Sachbeschädigungen in Sonderzügen sowie Böllerwürfen im Bereich der Straßenbahnschienen im Umfeld des Stadions seien keine Auffälligkeiten registriert worden.

Für das Spiel waren verschärfte Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. 500 Polizisten waren im Einsatz, dazu stockte der FC die Zahl der Ordnungskräfte um 20 Prozent auf.

Im Stadion sowie in den Zügen der Deutschen Bahn, die aus dem Raum Mönchengladbach kamen, herrschte Alkoholverbot. Der Kartenverkauf an die 4500 Gästefans erfolgte personalisiert.

Um Randalierer aus der Innenstadt fernzuhalten, wurden 200 Kölner und 58 Gladbacher Anhänger, die der gewaltbereiten Fankategorie C zugeordnet sind, von Freitagmittag (12.00 Uhr) bis zum Samstagmorgen (1.00) unter Androhung von Geldstrafen in Höhe von 500 Euro mit einem Betretungsverbot belegt.

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