An Fans des 1. FC Nürnberg dürfen erstmals in der DFB-Sportgerichtsgeschichte bei zwei Auswärtsspielen keine Stehplatztickets und nur personalisierte Sitzplatzkarten verkauft werden.

Zu dieser Strafe hat das DFB-Sportgericht die Franken nach Gewaltausbrüchen während des Spiels am 27. Februar beim VfL Bochum verurteilt. Der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz teilte mit, dass der Sanktionswert bei etwa 100 000 Euro liege.

In der Begründung hieß es: Wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in Bochum wird der FCN zu einem Teilausschluss seiner Fans bei den Auswärtsspielen in Freiburg am 17. April und in Hamburg am 1. Mai verurteilt.

Der FCN muss Freiburg und dem HSV Schadensersatz in Höhe des entsprechenden Stehplatzkontingents zahlen.

Das Sportgericht hat die Verhandlung der Sportstrafsache gegen den Bundesligisten 1. FC Köln vertagt. Nach dreieinhalbstündiger Sitzung wurde die Verhandlung beendet und wird auf den kommenden Montag ab 13.00 Uhr in der Frankfurter DFB-Zentrale fortgesetzt.

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