Hertha BSC Berlin ist nach den erschütternden Jagdszenen im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) mit einem blauen Auge davongekommen. Das Tabellenschlusslicht muss sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 10. April unter einem Teil-Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und außerdem 50.000 Euro an das Fanprojekt der Landessportjugend Berlin zahlen.

Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Mittwoch. Im schlimmsten Fall hätten auch "Geisterspiele" sowie Platzsperren gedroht. Hertha BSC Berlin hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Im Heimspiel gegen Stuttgart darf der Klub maximal 25.000 Karten an die eigenen Anhänger verkaufen. Die Ostkurve, wo sich die Hertha-Ultras aufhalten, muss dabei frei von Zuschauern bleiben. Das Kartenkontingent für den Gastverein bleibt unberührt.

Hertha war mit einer vierköpfigen Delegation zur Anhörung in die DFB-Zentrale nach Frankfurt am Main gereist und hatte sich dort für das Verhalten der Chaoten verantwortet.

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