Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat eine Verdopplung der Einnahmen aus TV-Erlösen für die Bundesliga gefordert.

"Wir müssen dahin kommen, statt unserer 400 Millionen Euro pro Jahr irgendwann 800 Millionen oder eine Milliarde Euro wie in den anderen Ligen zu bekommen", sagte Rummenigge im Interview mit der Zeitung "Die Welt".

Christian Seifert, Vorsitzender der DFL, hält Rummenigges Forderung allerdings für unrealistisch. "Bei derzeit nur einem Pay-TV-Sender auf dem deutschen Markt, der eine knappe Milliarde Euro Umsatz macht, ist es völlig illusorisch, von 800 Millionen Euro Erlös aus dem TV-Vertrag zu sprechen", entgegnete Seifert.

Der aktuelle Fernsehvertrag läuft bis 2013 und bringt den 36 Profiklubs im Durchschnitt 412 Millionen Euro im Jahr ein. Für Rummenigge ist diese Summe zu wenig, um international mithalten zu können: "In diesem Bereich ist die Bundesliga von den großen fünf Ligen mit Abstand Tabellenletzter."

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