Ohne seinen Kapitän Torsten Frings muss der deutsche Pokalsieger Werder Bremen am Samstag beim Ligakonkurrenten Borussia Dortmund antreten.

Nach seinem umstrittenen Platzverweis im Heimspiel der Hanseaten gegen den 1. FC Nürnberg (4:2) wurde der ehemalige Nationalspieler vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren für eine Begegnung gesperrt.

Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart hatte einen Schlag des 33-Jährigen mit dem Ellenbogen als Tätlichkeit gegen den Nürnberger Thomas Broich gewertet. Nach Ansicht der Norddeutschen war dies jedoch eine normale Armbewegung ohne den Vorsatz, den Gegenspieler zu treffen.

"Es hatte sich ja bereits angedeutet, in welche Richtung es gehen würde", sagte dazu Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs, der die Vorgabe des Weltverbandes FIFA kritisierte, jede Rote Karte mit einer Mindestsperre von einer Begegnung zu ahnden: "Es ist Wahnsinn, so etwas zu verlangen. Auch die Gerechtigkeit sollte eine Rolle spielen."

Einen Antrag auf eine mündliche Verhandlung wird der Bundesliga-Fünfte Bremen nicht stellen.

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