Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Paolo Guerrero vom Hamburger SV aufgenommen.

Der Flaschenwurf des Stürmers im Anschluss an das Spiel gegen Hannover 96 begründet `den Anfangsverdacht einer gefährlichen Körperverletzung", sagte Staatsanwalt Bernd Mauruschat. Eine Anzeige des geschädigten HSV-Fans liege nicht vor, die Strafverfolgungsbehörde muss allerdings von Amts wegen tätig werden.

"Wir ermitteln jetzt in zwei Richtungen. Womit hat Guerrero geworfen und hat der Geschädigte Verletzungen erlitten oder nicht", sagte Mauruschat. Die Wasserflasche könne, je nachdem ob und wie sie gefüllt war, als "gefährliches Werkzeug" gelten, das geeignet sei, Verletzungen beizufügen. Dann sei Paragraf 224 des Strafgesetzbuches betroffen.

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