Der frühere Nationaltorhüter Timo Hildebrand steht bei 1899 Hoffenheim vor dem Abschied.

"Wenn Timo woanders Fußball spielen will, können wir das sofort diskutieren", erklärte Manager Jan Schindelmeiser und heizte damit die Spekulationen über einen Abschied des derzeit am Rücken verletzten Torwarts weiter an.

Die Verletzung Hildebrands, die bereits einen Einsatz des Keepers am vergangenen Sonntag im Punktspiel beim deutschen Meister VfL Wolfsburg (0:4) verhinderte, war überhaupt erst der Anlass für die Gerüchte.

Denn der zum Saisonende auslaufende Vertrag Hildebrands in Hoffenheim verlängert sich nur bei einer bestimmten Anzahl von Bundesliga-Einsätzen. Angeblich soll die Klausel bei 40 Spielen seit seiner Verpflichtung greifen.

Der Keeper, der mit seinem früheren Klub VfB Stuttgart in Verbindung gebracht wird und dort Jens Lehmann beerben könnte, hat bisher 37 Partien für Hoffenheim absolviert.

Schindelmeiser hält jedeoch nichts von der Theorie, wonach sich Hildebrand auf diese Weise einen Abgang ohne Ablösesumme sichern möchte. "Wenn Timo bei einem anderen Verein spielen will, dann wird es kein Hinderungsgrund sein, dass sich sein Vertrag verlängert, wenn er eine gewisse Anzahl von Spielen hat", sagte der Manager.

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