Abwehrspieler Daniel Schwaab von Bayer Leverkusen bleibt für drei Spiele gesperrt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigte nach einer mündlichen Verhandlung am Donnerstag die Einzelrichter-Entscheidung, gegen die der Werksklub Einspruch eingelegt hatte.

Der 21-jährige Schwaab war am 3. April in Frankfurt nach einem groben Foulspiel gegen Ümit Korkmaz per Roter Karte (49.) vom Platz gestellt worden. Gegen die Entscheidung des Sportgerichts kann binnen einer Woche Berufung beim DFB-Bundesgericht eingelegt werden.

"Das Sportgericht hat keine Veranlassung gesehen, von der Regelsperre bei dieser Form des rohen Spiels abzuweichen. Der Spieler Korkmaz hat zwar geahnt, dass der Spieler Schwaab zu einer Attacke ansetzen würde, er hatte aber keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren", sagte der Vorsitzende Richter des DFB-Sportgerichts, Achim Späth, zur Begründung.

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