Der ehemalige Profi Kevin H. befindet sich seit Montag in Untersuchungshaft. Gegen den 30-Jährigen besteht ein Haftbefehl wegen Handels mit Rauschgift in nicht geringer Menge. Das Gesetz sieht in einem solchen Fall eine Freiheitsstrafe bis zu 15 Jahren vor.

"Ich kann bestätigen, dass es sich um einen 30 Jahre alten ehemaligen Bundesliga-Spieler handelt", sagte ein Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft.

Der Ex-Profi soll Mitglied einer siebenköpfigen Drogenbande sein, bei der die Polizei am Montag im Hamburger Hafen 1,33 Tonnen Kokain gefunden hatte. Der Schwarzmarktpreis liegt bei rund 40 Millionen Euro.

Es handelt sich dabei um die größte Kokainmenge, die jemals in Deutschland aktenkundig geworden ist. Das Kokain kam aus Paraguay und war in verschweißten Holzbriketts versteckt.

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