Der VfL Wolfsburg ist bei der Suche nach einem neuen Trainer offenbar auf der Zielgeraden angekommen.

Innerhalb der kommenden zwei Wochen will der Deutsche Meister den Nachfolger für den seit der Entlassung von Armin Veh vor knapp drei Monaten verantwortlichen Interimscoach Lorenz-Günther Köstner benennen und damit die Weichen für die kommende Saison stellen.

"Ich habe immer gesagt, dass wir bis Ende April eine Entscheidung treffen werden. Von daher kann man davon ausgehen, dass die Gespräche schon weit fortgeschritten sind", sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß.

"Ich glaube, es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen und sich diese wichtige Entscheidung reiflich zu überlegen. Das ziehen wir weiter durch und liegen dabei voll im Zeitplan", fügte er an.

Namen potenzieller Kandidaten wollte der Geschäftsführungschef der Wolfsburger nicht kommentieren. Im Umfeld des Klubs wird aber immer wieder über die große Lösung mit Gerard Houllier als Chef und Markus Babbel als dessen Assistenten spekuliert.

Das Duo kennt sich aus seiner gemeinsamen Zeit beim FC Liverpool. Houllier saß beim englischen Rekordmeister von 1998 bis 2004 auf der Bank. Babbel war in dieser Zeit vier Jahre lang sein Spieler.

Auf Anfrage des kicker wollte Houllier etwaige Kontakt zum VfL weder bestätigen noch dementieren. "Kein Kommentar zu Wolfsburg", war dem Franzosen, der derzeit als Technischer Direktor beim Verband seines Heimatlandes arbeitet, einzig zu entlocken.

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