Liga-Präsident Reinhard Rauball hat wegen der angespannten Sicherheitslage am Tag der Arbeit die Fans in die Pflicht genommen. "Der Arbeitseinsatz der Polizei ist rund um den 1. Mai aus Gründen, die nichts mit Fußball zu tun haben, ohnehin überdurchschnittlich groß. Wir fordern daher alle Fans zu einem friedlichen Miteinander am kommenden Wochenende auf, um die Belastung durch die Bundesliga auf ein Minimum zu reduzieren", sagte Rauball.

Die DFL und der DFB haben nach Rücksprache mit der Innenministerkonferenz und der Polizei den Spielplan rund um den 1. Mai geändert. So werden die Partien der 2. Bundesliga am 33. Spieltag erst am Sonntag um 17.30 Uhr angepfiffen. "Wir haben uns am Runden Tisch mit Politik und Polizei für Erleichterungen für die Fans - beispielsweise mit Blick auf Stadionverbote - eingesetzt. Gleichzeitig müssen wir aber ebenso Verständnis für die Belange der Polizei erwarten können. Wer für den Fußball ist, ist gegen Gewalt", sagte Rauball.

Ab dem kommenden Jahr will die Bundesliga am Tag der Arbeit überhaupt keine Bundesliga-Begegnungen mehr ansetzen. Der Beschluss gehörte zum 10-Punkte-Plan, den der DFB und die Liga zuletzt bei Bundesinnenminister Thomas de Maiziere am Runden Tisch mit Vertretern von Polizei und Kommunen in Berlin vorgestellt hatten.

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