Wegen des Sexskandals um Franck Ribery haben die französischen Behörden eine Plakataktion im Heimatort des Fußball-Stars gestoppt.

Wie die Zeitung "La semaine dans le Boulonnais" am Mittwoch berichtete, unterband die Region Nord/Pas-de-Calais die Aufstellung eines 800 Quadratmeter großen Plakats mit seinem Bild am Hafen von Boulogne-sur-Mer.

Das großflächige Ribery-Porträt könne Gefühle in der Bevölkerung verletzen, hieß es in einem offiziellen Schreiben, aus dem die Zeitung zitierte.

Die Plakataktion war von Riberys Sponsor, dem Sportartikelhersteller Nike, in Auftrag gegeben worden. Die Bauarbeiten hatten im April begonnen.

Der Star des FC Bayern München hat laut Pariser Staatsanwaltschaft zugegeben, Kontakt zu einer Prostituierten gehabt zu haben.

Er versicherte aber, nicht gewusst zu haben, dass diese seinerzeit minderjährig war. Die Frage, ob Ribery über das Alter der Prostituierten informiert war, ist entscheidend für die Einleitung eines Strafverfahrens.

Für Beziehungen mit minderjährigen Prostituierten sieht das französische Recht Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren und Geldstrafen von bis zu 45.000 Euro vor.

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