Bei Bundesligist Eintracht Frankfurt sorgt kurz vor dem Ende einer zufriedenstellenden Saison ein Zwist zwischen Trainer Michael Skibbe und Stürmer Ioannis Amanatidis für Unruhe.

"Ich kann seinen Ärger nicht verstehen. Ioannis hätte sich höchstens darüber ärgern können, dass wir verloren haben", sagte Skibbe als Reaktion auf die Unmutsbekundungen von Amanatidis.

Der 28-jährige Grieche, der nach einer siebenmonatigen Pause wegen einer Knie-Operation am vergangenen Samstag gegen 1899 Hoffeneim (1:2) erstmals wieder im Eintracht-Kader stand,

hatte sich über seine ausgebliebene Einwechslung in der Schlussphase beschwert. "Ich habe keine Ahnung, warum mich der Trainer nicht gebracht hat. Ich habe mich gewundert, wie alle anderen auch", meinte Amanatidis.

Aus Verärgerung darüber hatte der griechische Nationalspieler, der seine Teilnahme an der WM in Südafrika wegen der langen Verletzungspause abgesagt hat, seine Schienbeinschützer und eine Trinkflasche wütend auf den Boden vor der Ersatzbank geworfen.

Skibbe hatte Amanatidis vor der laufenden Saison als Kapitän abgesetzt und Christoph Spycher zum neuen Spielführer benannt.

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