DFL-Chef Christian Seifert hat im Zuge der Diskussionen um den defizitären Pay-TV-Sender Sky Liga-Vorstand Heribert Bruchhagen kritisiert.

"Ich halte solche Äußerungen für wenig durchdacht und für unfair gegenüber unserem TV-Partner, der seine Zahlungsverpflichtungen bislang erfüllt", sagte Seifert dem "Hamburger Abendblatt". Nach Angaben von Seifert sei der deutsche TV-Markt "nun mal schwierig" und "kein Wunschkonzert".

Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Bruchhagen stellte dagegen klar, dass seine Bedenken nicht auf die gesamte Liga gemünzt und ohnehin längst verflogen seien.

"Ich habe nur gesagt, dass ich bis zu der Erteilung der Bürgschaft für Sky durch die Royal Bank of Scotland, die ja nun vorliegt, keine Vertragsgespräche mit Spielern führe. Diese Aussage war alleine auf die Situation bei der Eintracht bezogen. Durch die Bürgschaft sind die Bedenken gegenstandslos. Wir haben keine Zweifel an der Zahlungsfähigkeit von Sky", sagte Bruchhagen.

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