Der Schweizer Urs Siegenthaler erhält keinen Platz im Vorstand des Hamburger SV und wird ausschließlich für Nachwuchsarbeit, Kaderplanung und Talentsichtung bei den Hanseaten zuständig sein.

Das ist das Resultat einer Aufsichtsratsitzung.

Die Suche nach einem Sportvorstand sowie der Nachfolger für den entlassenen Trainer Bruno Labbadia geht als weiter. "Der Titel ist unerheblich, die Arbeit ist wichtig", teilte Siegenthaler, der schon mehr als zwei Stunden vor dem Ende die Sitzung wortkarg verließ.

Wenige Tage zuvor hatte der 62-Jährige gesagt, er wolle auch einen Platz im Vorstand einnehmen. Damals hieß es, er werde neben sich und dem neuen Übungsleiter keine weitere Person im sportlichen Verantwortungsbereich dulden.

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