In seinem noch nicht veröffentlichten Buch erhebt Jens Lehmann Vorwürfe gegen seinen früheren Stuttgarter Mitspieler Mario Gomez, am letzten Spieltag der Saison 2008/09 absichtlich im Spiel gegen seinen neuen Verein Bayern München am Tor vorbeigeschossen zu haben.

Damals mussten anschließend die Stuttgarter mit Lehmann in die Champions-League-Qualifikation, während sich die Bayern direkt für die Königsklasse qualifizierten.

Lehmann beteuerte am Sonntag im SPORT1-"Doppelpass", dass er die Vorwürfe nur als Spaß gemeint habe und entschuldigte sich öffentlich.

Doch für Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist die Sache damit noch längst nicht erledigt.

"Ich glaube nicht, dass er mit dieser Aussage glücklich wird", sagte Hoeneß dem "kicker": "Da werden wir uns zu wehren wissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Buch veröffentlicht wird."

Hoeneß überlegt offenbar gegen die betreffende Passage im Buch des Ex-Nationaltorwartes vorzugehen: "Wenn es nach mir geht, würde ich das verbieten lassen, aber wir müssen mal diskutieren, ob das drinbleiben kann. Das ist so ziemlich der schlimmste Vorwurf, den man einem ehemaligen Mitspieler machen kann."

Schließlich machte Hoeneß seinem Ärger über Lehmann Luft: "Jetzt weiß ich endgültig, dass der nicht alle Tassen im Schrank hat. Mit dieser Aussage hat er das endgültig bewiesen."

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