52 Jahre nach der wohl folgenreichsten Ohrfeige der Fußball-Geschichte hat Franz Beckenbauer den "Watschn-Mann" wieder getroffen, der angeblich für seinen Wechsel zum Rekordmeister Bayern München verantwortlich ist.

Am Montag traf der "Kaiser" in der Fernsehsendung "Blickpunkt Sport" des BR den "König", Gerhard König.

So heißt der frühere Jugendspieler von 1860 München, der dem damals 13-jährigen Beckenbauer 1958 "eine gelangt" haben will.

Beckenbauer, der sich vor dem Vorfall bei einem Jugendturnier in Neubiberg schon mit den "Löwen" über einen Wechsel vom SC 1906 zu den Blauen geeinigt hatte, entschied sich daraufhin um: "Ich geh' zu Bayern, ihr könnt machen, was ihr wollt."

König betonte deshalb nun: "Vielleicht verdankt er seine große Karriere ja sogar mir. Bei 1860 wäre er sicher ein guter Fußballer, aber nie so gefördert worden wie bei Bayern durch (Beckenbauers späteren Manager) Robert Schwan."

Ob das Geheimnis des "Watschn-Mannes" mit Königs "Outing" nun endgültig gelüftet ist, dürfte aber fraglich sein.

König ist schon der dritte Ex-"Löwe", der Beckenbauer geohrfeigt haben will.

Zum 60. des "Kaisers" bekannte sich Rudolf Bauernfeind zur Tat, in dem 1983 erschienenen Video "Franz Beckenbauer - meine größten Spiele" war es Günter Jahnke, der die folgenreiche Watschn verteilt haben wollte.

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