Der Leverkusener Torjäger Stefan Kießling fährt als EFFIFU, als effizientester Fußballer der abgelaufenen Bundesliga-Saison, zur WM nach Südafrika.

Im Rennen um die Torjägerkanone in der Bundesliga noch von Edin Dzeko (Wolfsburg) abgefangen, sicherte sich der Blondschopf den Titel des effizientesten Torjägers.

Mit seinen 21 Saisontoren sammelte Kießling insgesamt 19,5 Punkte in der EFFIFU-Wertung.

Den zweiten Platz belegt der Schalker Kevin Kuranyi (18,16), der von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die WM berücksichtigt wurde, vor dem Stuttgarter Cacau (16).

Im Vorjahr hatte sich Bundesliga-Torschützenkönig Grafite durchgesetzt.

In die EFFIFU-Wertung gehen nur jene Tore ein, die einem Verein im Kampf um die Meisterschaft Punkte bringen.

Die Vergabe der Zähler orientiert sich dabei an den Punkten, für die ein Treffer sorgt. So wird beispielsweise ein Tor zum 1:0-Sieg mit zwei Zählern gewertet, weil der Verein ohne diesen Treffer (Endstand 0:0) nur einen Punkt bekommen hätte.

Ein Spieler, der bei einem 2: 1-Sieg beide Treffer erzielt bekommt sogar drei Punkte, da sein Team ohne ihn 0:1 verloren hätte.

Dagegen werden Tore bei einer Niederlage der eigenen Mannschaft oder Treffer bei einem Kantersieg (beispielsweise der Treffer zum Endstand von 6:1, aber auch zum 3:1) nicht berücksichtigt, denn die Mannschaft wäre auch bei einem 2:1 siegreich geblieben.

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