Die Bundesliga ist die weltweit profitabelste Liga und hat die englische Premier League hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Rentabilität überholt. Zu diesem Schluss kommt der "Annual Review of Football Finance" der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte.

Danach betrug der operative Gewinn der Bundesliga in der Spielzeit 2008/09 rund 172 Millionen Euro. Die Premier League erwirtschaftete dagegen im gleichen Zeitraum nur einen Überschuss von 93 Millionen nach 234 Millionen Euro in der Vorsaison. Dabei verzeichnete die Premier League in der abgelaufenen Spielzeit mit gut 2,3 Milliarden Euro einen Rekordumsatz.

Als Grund für die sinkende Profitabilität der Klubs in der höchsten englischen Spielklasse machte die Unternehmensberatung insbesondere die hohen Spielergagen sowie die steigenden Ablösezahlungen bei Spielertransfers verantwortlich. So stiegen die Ausgaben für die Gehälter auf knapp 1,6 Milliarden Euro, was den Gesamterlösen der Bundesliga entspricht.

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