Ein allgemeines Vuvuzela-Verbot in deutschen Stadien durch die Deutsche Fußball Liga wird nicht kommen. Am Tag nach der Entscheidung von Erstligist Borussia Dortmund für eine Verbannung der Tröten aus seiner Arena stellte die DFL klar, dass für Regelungen zum Mitführen der lärmenden Vuvuzelas alleine die Klubs und die Stadionbetreiber zuständig sind.

Dortmund hatte als erster Bundesliga-Klub ein Verbot für das umstrittene Fan-Utensil ausgesprochen. "Sie sind nervtötend und ersticken die herrliche Geräuschkulisse in unserem Stadion", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der WAZ-Gruppe. Der Klub hätte deswegen beschlossen, dass `diese Dinger" im Dortmunder Stadion "nichts verloren haben".

Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser vom Bundesliga-Rivalen Bayer Leverkusen sieht die Sache gelassener. `Das ist mir sowas von egal, ob Vuvuzelas verboten werden oder nicht", sagte er.

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