Nach der Rückkehr von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack zu Bayer Leverkusen hat sich nun auch der "Macher" des Wechsels, Rudi Völler, zu Wort gemeldet.

Der Sportchef des Werksklubs erklärte im Interview mit dem Sonntags-"Express", dass der 33-Jährige der "Fixpunkt der Mannschaft sein soll".

Ballack erwarte in Simon Rolfes, Rene Adler, Arturo Vidal und Gonzalo Castro "richtig tolle Mitspieler". Dem Team habe nur "irgendwas gefehlt. Und ich glaube, dass das Michael ist", so der ehemalige DFB-Teamchef weiter.

Ballack, der wegen eines Syndesmose-Anrisses für die WM in Südafrika ausgefallen war, ist für Völler "der Führungsspieler schlechthin", der durch Autorität und Respekt auch ohne die Spielführerbinde eine Mannschaft führen kann. Rolfes soll weiterhin das Kapitänsamt ausführen und mit Ballack zusammen den Titeltraum von Bayer perfekt machen.

Um die Rückkehr Ballacks zur Werkself zu realisieren, seien "zwei intensive Wochen" mit "vielen Gesprächen" nötig gewesen, sagte Völler weiter. Mittelfeldspieler Ballack stand bereits von 1999 bis 2002 bei Leverkusen unter Vertrag.

Beim englischen Doublegewinner FC Chelsea hatte der Ex-Münchner nach vier Jahren in London keinen neuen Vertrag mehr erhalten.

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