Trotz aller Kritik ist der einheitliche Bundesliga-Spielball "Torfabrik" ohne Modifikationen auf den Markt gekommen. Den baugleichen "Jabulani-Ball" hatten bei der WM vor allem die Torhüter wegen seiner Unberechenbarkeit heftig kritisiert.

"Er ist sicher attraktiv für die Zuschauer. Aber inzwischen sehen ihn nicht nur die Torhüter, sondern auch die Spieler kritisch", hatte der ehemalige deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann kritisiert. Der Hersteller hält den neuen Ball aber weiter für den "besten aller Zeiten", weil er "sehr schnell und sehr rund" sei.

Künftig werden alle Spiele der ersten und zweiten Bundesliga mit der "Torfabrik" gespielt. Den 36 Profiklubs soll der Fünfjahresvertrag mit dem Unternehmen adidas aus Herzogenaurach insgesamt rund 25 Millionen Euro zusätzlich bescheren.

"Torfabrik" wird beim Supercup am 7. August in Augsburg beim Spiel zwischen Meister Bayern München und `Vize" Schalke 04 zum ersten Mal offiziell zum Einsatz kommen.

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