Präsident Uli Hoeneß vom deutschen Rekordmeister Bayern München sieht Franck Ribery in dessen Sex-Affäre einer "Hetzkampagne" ausgesetzt.

"Das Thema war vor der WM eigentlich schon durch. Wenn Frankreich Weltmeister geworden wäre, wäre da sicher auch nichts mehr passiert. Jetzt wollen gewisse Leute ihr Mütchen kühlen", sagte Hoeneß am Freitag mit Blick auf das französische Ermittlungsverfahren wegen "Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten" gegen den Mittelfeld-Star.

"Der Leidtragende ist leider unser Spieler Franck Ribery. Ich finde die ganze Angelegenheit lächerlich, wir können die Hetzkampagne nicht verstehen", sagte Hoeneß.

Dass Ribery an der Affäre zerbrechen könnte, glaubt der Bayern-Boss nicht. "Wir brauchen ihn nicht aufzufangen. Wir haben ihn ja auch nie fallen gelassen. Wir brauchen auch nicht besonders mit ihm zu reden. Er weiß, was er am FC Bayern hat", sagte Hoeneß.

Er sei sich sicher, dass diese Geschichte dazu führen wird, "dass Franck noch motivierter in die neue Saison geht und wir noch mehr Spaß an ihm haben."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel