Nach einer enttäuschenden Saison schaut Dietmar Hopp von 1899 Hoffenheim dem Bundesliga-Start in vier Wochen mit gemischten Gefühlen entgegen. Vor allen Dingen die Finanzierung der geplanten Transfergeschäfte bereitet dem Mäzen Sorgen.

"Im Moment schaue ich noch ein bisschen skeptisch in die neue Saison. Mit den Neuzugängen ist es noch zäh, weil Angebot und Nachfrage weit auseinander liegen", sagte Hopp "Radio Regenbogen": "Ich hoffe, dass wir die, die wir haben wollen, tatsächlich bekommen."

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick hatte nach Tabellenplatz elf in der abgelaufenen Runde zuletzt weitere Neuzugänge gefordert. "Mindestens zwei, ich denke aber auch, dass drei Sinn machen. Es kommt aber weniger auf die Anzahl an, sondern mehr auf die Qualität", sagte der 52-Jährige.

Hopp wollte nicht ausschließen, dass bei einer Anfrage aus Hoffenheim die Preise für die betreffenden Spieler automatisch in die Höhe schnellen. "Dieses Spiel werden wir nicht mitspielen", sagte der milliardenschwere SAP-Mitbegründer und setzt auf Geduld: "Dann muss man eben warten, bis die Klubs sehen, dass andere auch nicht mehr bezahlen. Dann haben wir vielleicht wieder eine Chance."

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