Trainer Thomas Tuchel vom FSV Mainz 05 findet die Diskussion über die sportlichen Qualitäten von Nationalspieler Michael Ballack zwar "unangemessen", doch für den 36-Jährigen ist die Zeit der großen Autoritätspersonen auf dem Spielfeld vorbei.

"Den klassischen Leitwolf, der die Bälle nach dem Training nicht einsammeln muss, gibt es bei uns nicht mehr", sagte Tuchel dem Magazin "11 Freunde": "Die Hierarchien werden flacher und sind weitgehend losgelöst davon, ob jemand 100 Länderspiele auf dem Buckel oder 500 Mal für den Verein gespielt hat."

Tuchel indes blickt seinem zweiten Jahr in der Bundesliga voller Vorfreude entgegen. Der frühere Jugend-Trainer macht keinen Hehl daraus, dass er sich in punkto Spielphilosophie beim FSV Mainz 05 bestens aufgehoben fühlt.

Tuchel: "Meiner Meinung nach sollten Klubs ausschließlich Trainer verpflichten, die dem Stil des Vereins treu bleiben. Was ich mir nicht vorstellen kann, ist bei einem Verein zu arbeiten, der das Ergebnis, das 1:0, über alles stellt."

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